Bachelor-Thesis (§21)

Voraussetzungen

Grundsätzlich kann jeder Bachelor-Student, der die in §21 genannten Voraussetzungen erfüllt, am Lehrstuhl eine Thesis schreiben. Es ist durchaus sinnvoll (aber nicht verpflichtend) die Vorlesung Mikroökonomik III: Die Rolle des Staates in der Wirtschaft besucht zu haben. Dort werden die theoretischen Grundstrukturen der staatlichen Wirtschaftspolitik vermittelt. Darüber hinaus besteht das Angebot, im Sommersemester am finanzwissenschaftlichen Seminar teilzunehmen und entweder die Thesis aus dem Themenbereich des Seminars zu entwickeln oder dort bereits Teile der Thesis vorzutragen. Auch die Seminarteilnahme ist lediglich ein Angebot und keine Verpflichtung!

Anmeldung

Die Platzvergabe erfolgt zweimal jährlich zentral über sb@home. Die genauen Termine werden stets vom Studiendekanat bekannt gegeben. Alle Studierenden mit "Priorität 1" können am Lehrstuhl eine Bachelor-Thesis schreiben. Es sind keine weiteren Unterlagen notwendig. Eine Zuteilung der Themen findet erst nach der Vergabe der Betreuungsplätze durch den Lehrstuhl statt.

Zeitlicher Ablauf und Themenauswahl

Die Anmeldung für eine Bachelor-Thesis ist nach der Zuteilung der Betreuungsplätze verbindlich! Sie erhalten von uns (in der Regel zum Beginn der Vorlesungszeit) über Ihre studentische E-Mail-Adresse eine Nachricht. In dieser informieren wir Sie über den Ablauf der Themenauswahl und sonstige organisatorische Details. Bitte kontaktieren Sie uns vorab nur in Ausnahmefällen bezüglich dringender organisatorischer Fragen.

Die gesamte Bearbeitungszeit der Thesis beträgt 8 Wochen. Die Bearbeitungszeit beginnt mit der endgültigen Anmeldung der Thesis (mit Thema) im Prüfungsamt.

Das Thema der Bachelor-Thesis soll sich auf die aktuelle Wirtschaftspolitik bzw. Finanzwissenschaft beziehen. Im Mittelpunkt stehen also alle Bereiche der staatlichen Einnahmen und Ausgaben (also Steuer- Familien-, Umweltpolitik, Staatsverschuldung, etc.) sowie die Sozialversicherungssysteme. Interessenten können eigene Themenvorschläge machen. Sie können aber auch eines der nachfolgenden Themenangebote auswählen (zur Auswahl der Themenangebote informieren wir Sie rechtzeitig per Email).

Anfertigung der Thesis

Der Umfang der Bachelor-Thesis beschränkt sich auf 25 bis maximal 30 Seiten. Verwenden Sie zur Anfertigung bitte stets diese Formatvorlage: 

Initiates file downloadFormatvorlage Word

Eine große Erleichterung bei einer formalen Bachelor-Thesis ist die Verwendung von LaTeX. Sollten Sie Ihre Thesis in LaTeX schreiben wollen, dann verwenden Sie bitte die folgende Vorlage:

Initiates file downloadFormatvorlage LaTeX

Alle Literaturverweise sollte man im Verzeichnis wieder finden, ansonsten halten Sie sich bei der Gestaltung ihrer Arbeit an die anerkannten Regeln der Wissenschaft. Zur Not können Sie auch ein einschlägiges Werk über wissenschaftlichen Arbeiten heranziehen, z.B. Manuel R. Theisen (2000): Wissenschaftliches Arbeiten, 10. Aufl., München.

In die Formatvorlage sind sämtliche von uns gestellten Anforderungen an die Bachelor-Thesis eingearbeitet. Die darüber hinaus gehende Gestaltung der Arbeit bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie bitte darauf, dass sämtliche auf dem Titelblatt gemachten Angaben vollständig und korrekt sind (insb. Ihr Studienfach).

Der Lehrstuhl für Finanzwissenschaft empfiehlt bei der Anfertigung von Zeichnungen für die Bachelor-Thesis die Verwendung der Programme Corel Draw bzw. Micrografx Designer. 

Kostenlose Versionen der aktuellen Corel Graphics Suite können für Studenten der Uni Würzburg hier heruntergeladen werden. Sie benötigen zum Download ihre s-Nummer.

Abgabe

Die Bachelor-Arbeit ist in zweifacher schriftlicher und gebundener Ausfertigung (Klebebindung! Keine Spiral- oder Ringheftung) sowie auf einem elektronischen Speichermedium in einem gängigen Format und in lesbarer Form abgespeichert fristgemäß im Prüfungsamt abzugeben.

Die Eidesstattliche Erklärung muss in den gebundenen Ausfertigungen der Bachelor-Arbeit enthalten und unterschrieben sein.

Im Falle der Abfassung in einer anderen als der deutschen Sprache muss die Abschlussarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.

 

      Bei weiteren Fragen bzw. bei Interesse an einem der folgenden Themen wenden Sie sich bitte an Opens window for sending emailDr. Fabian Kindermann.


Themenangebot: 

  • "Wie lässt sich ein fairer Systemwettbewerb der Krankenversicherungen gestalten?"
    • Kifmann, M. und M. Nell (2014): Fairer Systemwettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 15(1), 75-87.
  • "Warum gibt es keine Märkte für Leibrenten? - Ein ökonomisches Puzzle?"
    • Benartzi, S., A. Previtero und R.H. Thaler (2011): Annuitization Puzzles, Journal of Economic Perspectives 25(4), 143-164.
  • "Wirksamkeit und Design von Budgetregeln"
    • Auerbach, A. J. (2014): Budget Rules and Fiscal Policy: Ten Lessons from Theory and Evidence, German Economic Review 15(1), 84-99.
    • Heun, W. (2014): Balanced Budget Requirements and Debt Brakes Feasibility and Enforcement, German Economic Review 15(1), 100-115.
  • "Chancengleichheit, intergenerative Mobilität und die Super-Reichen - Was prägt die Einkommensverteilung verschiedener Länder?"
    • Corak, M. (2013): Income Inequality, Equality of Opportunity, and Intergenerational Mobility, Journal of Economic Perspectives 27(3), 79-102.
    • Alvaredo, F., A.B. Atkinson, T. Piketty und E. Saez (2013): The Top 1 Percent in International and Historical Perspective, Journal of Economic Perspectives 27(3), 3-20.
  • "Wieso verdient 1 Prozent der Bevölkerung fast 20 Prozent des Einkommens? -  Der Fall der USA"
    • Kaplan, S.N. und J. Rauh (2013): It’s the Market: The Broad-Based Rise in the Return to Top Talent, Journal of Economic Perspectives 27(3), 35-56.
    • Bivens, J. und L. Mishel (2013): The Pay of Corporate Executives and Financial Professionals as Evidence of Rents in Top 1 Percent Incomes, Journal of Economic Perspectives 27(3), 57-78.
  • "Ungleichheit, Demokratie und die Aufgaben des Staates"
    • Bonica, A., N. McCarty, K.T. Poole und H. Rosenthal (2013): Why Hasn’t Democracy Slowed Rising Inequality?, Journal of Economic Perspectives 27(3), 103-124.
    • Mankiw, N.G. (2013): Defending the One Percent, Journal of Economic Perspectives 27(3), 21-34.
  • "Fertilitätsperspektiven für Europa"
    • Feyrer, J., B. Sacerdote und A.D. Stern (2008): Will the Stork Return to Europe and Japan? Understanding Fertility Within Developed Nations, Journal of Economic Perspectives 22(3), 9-22.
  • "Steuersystem und ökonomisches Wachstum"
    • Myles, G. (2009): Economic Growth and the Role of Taxation, OECD Working Paper No. 714.
  • "Globalisierung und Steuerstruktur"
    • Becker, J., Elsayyad, M. und C. Fuest (2012): Auswirkungen der Globalisierung auf die Struktur der Besteuerung, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 13(1-2), 4–18.