Bachelor-Thesis (§21)
Grundsätzlich kann jeder Bachelor-Student, der die in §21 genannten Voraussetzungen erfüllt, am Lehrstuhl eine Thesis schreiben. Die Themen sind beliebig, sollten sich aber auf die aktuelle Wirtschaftspolitik bzw. Finanzwissenschaft beschränken. Im Mittelpunkt stehen also alle Bereiche der staatlichen Einnahmen und Ausgaben (also Steuer- Familien-, Umweltpolitik, Staatsverschuldung, etc.) sowie die Sozielversicherungssysteme. Interessenten können eigene Themenvorschläge machen. Sie können aber auch eines der nachfolgenden Tehmenangebote auswählen.
Es ist durchaus sinnvoll (aber nicht verpflichtend) die Vorlesung Mikroökonomik III: Die Rolle des Staates in der Wirtschaft besucht zu haben. Dort werden die theoretischen Grundstrukturen der staatlichen Wirtschaftspolitik vermittelt. Darüber hinaus besteht das Angebot, im Sommersemester am finanzwissenschaftlichen Seminar teilzunehmen und entweder die Thesis aus dem Themenbereich des Seminars zu entwickeln oder dort bereits Teile der Thesis vorzutragen. Auch die Seminarteilnahme ist lediglich ein Angebot und keine Verpflichtung!
Es gibt keine fixen Termine für die Abfassung einer Thesis. Kommen Sie an den Lehrstuhl sobald Sie Ihre Zeitplanung festgelegt haben. Nach Auswahl des Themas beträgt die Bearbeitungszeit der Thesis 8 Wochen. Der Umfang beschränkt sich entsprechend auf 25-30 Seiten.
Verwenden Sie zur Anfertigung ihrer Thesis bitte diese Formatvorlage:
Alle Literaturverweise sollte man im Verzeichnis wiederfinden, ansonsten halten Sie sich bei der Gestaltung ihrer Arbeit an die anerkannten Regeln der Wissenschaft. Zur Not können Sie auch ein einschlägiges Werk über wissenschaftlichen Arbeiten heranziehen, z.B. Manuel R. Theisen (2000): Wissenschaftliches Arbeiten, 10. Aufl., München.
Der Lehrstuhl für Finanzwissenschaft empfiehlt bei der Anfertigung von Zeichnungen für die Bachelor-Thesis die Verwendung der Programme Corel Draw bzw. Micrografx Designer.
Kostenlose Versionen der aktuellen Corel Graphics Suite können für Studenten der Uni Würzburg hier heruntergeladen werden. Sie benötigen zum Download ihre s-Nummer.
Eine große Erleichterung bei einer formalen Bachelor-Thesis ist die Verwendung von Latex. Latex ist Freeware, ein Installations-CD-Rom wird vom Lehrstuhl bereitgestellt, ebenso wie der dazugehörige Editor TeXnic Center.
Darüber hinaus sind die drei folgenden Punkte zu beachten.
1. Die Bachelor-Arbeit ist in zweifacher schriftlicher und gebundener Ausfertigung (Klebebindung! Keine Spiral- oder Ringheftung) sowie auf einem elektronischen Speichermedium in einem gängigen Format und in lesbarer Form abgespeichert fristgemäß im Prüfungsamt abzugeben.
2. Die Eidesstattliche Erklärung muss in den gebundenen Ausfertigungen der Bachelor-Arbeit enthalten und unterschrieben sein.
3. Im Falle der Abfassung in einer anderen als der deutschen Sprache muss die Abschlussarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.
Bei weiteren Fragen bzw. bei Interesse an einem der folgenden Themen wenden Sie sich bitte an Frau Daniela Ujhelyiova.
Themenangebote:
- "Hält die Schuldenbremse was sie verspricht?"
- Feld, L.P. (2010): "Sinnhaftigkeit und Effektivität der deutschen Schuldenbremse", Perspektiven der Wirtschaftspolitik 11, 226-245.
- Feld, L.P. (2010): "Sinnhaftigkeit und Effektivität der deutschen Schuldenbremse", Perspektiven der Wirtschaftspolitik 11, 226-245.
- "Wie können erneuerbare Energien sinnvoll gefördert werden?"
- Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2011): Jahresgutachten 2011/12, 218-265.
- Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2011): Jahresgutachten 2011/12, 218-265.
- "Zur Zukunft des Deutschen Gesundheitssystems"
- Richter, W. (2009): "Zur zukünftigen Finanzierung der Gesundheitsausgaben in Deutschland", Perspektiven der Wirtschaftspolitik 10, 469-479.
- Richter, W. (2009): "Zur zukünftigen Finanzierung der Gesundheitsausgaben in Deutschland", Perspektiven der Wirtschaftspolitik 10, 469-479.
- "Wie lässt sich Arbeitslosigkeit im Niedriglohnsektor bekämpfen"
- Steiner, V. (2007): "Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich: Wege und Irrwege", DIW Discussion Paper 747, Berlin.
- Steiner, V. (2007): "Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich: Wege und Irrwege", DIW Discussion Paper 747, Berlin.
- "Reformen der deutschen Arbeitsmarktpolitik. Wohin führt der Weg?"
- Eichhorst, W. und P. Marx (2011): "Reforming German labour market institutions: A dual path to flexibility", Journal of European Social Policy 21 (1), 73-87.
- Eichhorst, W. und P. Marx (2011): "Reforming German labour market institutions: A dual path to flexibility", Journal of European Social Policy 21 (1), 73-87.
- "Wirksamkeit von fiskalischen Stimulierungsmaßnahmen in Deutschland"
- "Konjukturpaket II: Was bringen Investitionen in Infrastruktur?", ifo Schnelldienst 62(2)
- Leifels, A., Moog, S., und B. Raffelhüschen (2009): "Auswirkungen der Konjunkturpakete auf die öffentlichen Haushalte in 2009 und 2010", Kurzexpertise des Forschungszentrums Generationenverträge im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
- Barabas, G., Döhrn, R. and H. Gebhardt (2011): "Was brachte das Konjunkturpaket II ?", Wirtschaftsdienst 91 (7), 496-498.
- "Wirksamkeit von fiskalischen Stimulierungsmaßnahmen in den USA"
- Auerbach A. J., Gale W.G. and B. H. Harris (2010), "Activist Fiscal Policy", Journal of Economic Perspectives 24(4), 141–164.
- Auerbach A. J., Gale W.G. and B. H. Harris (2010), "Activist Fiscal Policy", Journal of Economic Perspectives 24(4), 141–164.
- "Welche Faktoren beeinflussen Bildungsrenditen in Deutschland?"
- Lupo, K. and S. Anger (2009): "Returns to Human Capital in Germany Post-Unification", Applied Economics Quarterly 55, Supplement (2009), 83-100.
- Steiner, V. und S. Schmitz (2010): "Hohe Bildungsrenditen durch Vermeidung von Arbeitslosigkeit", Wochenbericht des DIW 5/2010.
- Lupo, K. and S. Anger (2009): "Returns to Human Capital in Germany Post-Unification", Applied Economics Quarterly 55, Supplement (2009), 83-100.
- "Familienpolitik als staatlicher Eingriff: Begründung und Umsetzung"
- Lundberg, S. und R. A. Pollak (2007): "The American Family and Family Economics", Journal of Economic Perspectives 21, 3-24.
- Lundberg, S. und R. A. Pollak (2007): "The American Family and Family Economics", Journal of Economic Perspectives 21, 3-24.
- "Reformoptionen der Besteuerung von Familien"
- Bergs, C., C. Fuest, A. Peichl und T. Schaefer (2007), "Reformoptionen der Familienbesteuerung.", Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften 58, 1-27.
- Bergs, C., C. Fuest, A. Peichl und T. Schaefer (2007), "Reformoptionen der Familienbesteuerung.", Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften 58, 1-27.
- "Nichtinanspruchnahme staatlicher Sozialtransfers: Ursachen, Fakten und Politikoptionen"
- Riphahn, R. T. (2000): "Rational Poverty or Poor Rationality? The Take-up of Social Assistance Benefits", IZA Discussion Paper No. 124.
- Dahan, M. and U. Nisan (2007) "The Effect of Benefits Level on Take-Up Rates: Evidence from a Natural Experiment", CESifo Working Paper No. 1885.
- Frick, J. R. und O. Groh-Samberg (2007): "To Claim or Not to Claim: Estimating Non-take-up of Social Assistance in Germany and the Role of Measurement Error", DIW Discussion Paper No. 734.
- Bargain, O., Immervoll, H. and Viitamäki, H. (2010): "No Claim, No Pain: Measuring the Non-Take-up of Social Assistance Using Register Data", IZA Discussion Paper No. 5355.
- Riphahn, R. T. (2000): "Rational Poverty or Poor Rationality? The Take-up of Social Assistance Benefits", IZA Discussion Paper No. 124.

